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Full text of "Actenstücke zur Rumbold'schen Angelegenheit"

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ItttnjHWt 
m 9inniboIii'|(^en Angelegenheit. 



3«itgetl)eirt 



\>on 



:Abolf ilDoliltoill. 



c3Ui^ bem 7tcn 93anbe bcr 3^itfd)rift beö Serein^ für 
^amb. @efd)id)te ©• 387—4000 



.fiamburg, 188L 
D r u tf u ZI). ®. aJJ e i fni e r» 






Foumier 
CoUection 



^•»CJt 



JDie an beut bip(cmatifd)cn Vertreter ©ngfanb^ beim niebeti^ 
ärf)jTfrf)cn Äreife im Syxi^ 1804 verübte aSergettoafrigung biJbet 
ine bcrjeiiigcn ©pifobcu Der ^^amburgifdjeu @ffd)icf)te, tt)eJcf)e 
ugfeid) für bic attgcmeine ffiefd)id)te tcö S^itaitcx^ in S5etrad)t 
ommeii» @^ barf bal)cr am ^Jag erfdjeinen, unter $Bcr6el)alt 
incr fpäter ju bietenben jufammenfaflenben 95cl)anblung beö 
SovfaU^, eine 2(njal)f bcr widjtigeren auf bie (5ntfül)rung, fowie 
luf bie Befreiung Stumbotb'^ 6ejügficl)en Slctenflürfe aneinanber 
u rci[)en* I^eö 3MfÄmmenl)ange^ Morgen fTnb Slu^jüge auö einigen 
»ereit^ frül)er gebrückten Sccumenren ben 6i^^er ungebvurften 
linjugcfügt werben» 2^ie festeren (Tnb inögefammt bem Äönigf* 
5)cbeimen ©taat^archit? in SSerfin entnommen» l^ie betreffenben 
pam6urgifcl)en 3lrd)it)alien jTnb »erbrannt. 

1) 9la|icIeott an gouc^^, ben 7* Dctcber 1804^ 

Monsieur Fouche, Ministre de la police generale, immediatement 
ipres l'affaire de Drake '-*, lord Hawkesbury eut rimbecillite de faire 



1) Correspondance de Napoleon I, »öailb 10, @. 17, 

2) ^efauntU'A ber biitifd?« ©efanbte am furkienfd?en ^ofe, mld^ev wegen 
ber i()m ucrcjeworfenen Umtriebe geaen iBonaprtvte auf ^Inregimg beö 
ScJjteren au6 öiundjen entfernt worben tvar, Sdiejuge au^ ben il)n 
belaftenben, im a^onireur i>om 25. 2Äarj 1804 ver6(fent(i(l)tcn ©ocumenten 
waren bereite am 4. 5t\nil auf «Beranlaffung be^ franiofifdjen ©efanbten 
9fte(nl)arb im y:>ambur9ifd?en C^orrefponbenten mit9et()ei(t. — 5le()nlid)e 
^^efd)u(bi9ungen, wii gegen 3>rafe, waren wenig fpater aucb gegen hm 
in ben folgenben 2(ctenftucfen genannten €penm-(gmit&, ben britif(i)en 
©efanbten in Stuttgart (\jg(. aKoniteur d. 13./ S^amb. ^orrefponbent 
ü. 2L >:aipri( 1804), fowie ferner gegen ^aplor, ben sjjertretcr (?ng(anb6 
in Gaffel, erhoben worben. 

387 1* 

555441 



une circulaire pour justifier aupres des cabinets de TEiirope la conduite 
de ce ministre *, Pour faire ressortir davantap^e le ridiciile et l'atrocito 
des principes qu'il y avaii^-ait, mou intention etait d'envoyer aux Tneino> 
cabinets la circulaire avec une roponse. J'ai mieux pense depuis. Je 
dcsire faire enlever le ministre anglais ä Hambourg ainsi (jue ses 
papiers, et, immediatement apres, je ferai notifier cet enlevement aux 
cours de l'Europe, en le justifiant d'apres la note de lord Hawkesbury. 
On ra'assure qu'il est löge sur la riviere. II serait facile au general 
Bernadotte de le faire enlever. Ecrivez-lui-en dans ce sens etc. 



2) Soud;e an a3eittabotte, bcu 10* Cctcbcr 180+^ 
A. : B. 

Miüistere de la police generale. , 

Paris le 18 Vemlemiaire: E^*"'^'* ^^'""'^ lettre du 

an 1 3 niinistre de la police generale 

Le Senateur Ministre de'la ^ ^ ^^ marechal Bernadotte. 

Police generale de TEmpire, 

Grand Officier de la Legion r. • i ,o i • • 

,,- ° ! Paris, le 18 vendemiaire 

dhonneur i \ 

ä Mr. le Marechal Bernadotte ! 

General en chef del'armeede I 

Hanovre. 

J'ai des preuves materielles, 

Mr. le Marechal, que Tagen t 



M. le marechal, 

L'agent anglais Rumbold, 
ä Hambourg, suit les memes 



*J ©tlUßint ift Mc Circular Note from Lord Hawkesbury, princii)al 
Sccretary of State for Foreign Afiairs, to the Ministers of Foreign 
Courts, resident at tlie Court of London. Downiug-street, April 80, 

1804. 2)ie leiteubcn ®cfi(i)t6puiifte finb in ben folgenben ^a^eii cnt. 
l)alrcn: „Belligerent powers have an acknowledged right to avail 
themselves of all discontents that may exist in countries with whicl 

they may be at war". „A minister in a foreign country ii 

obliged, by the nature of bis office, and the duties of bis Situation 
to abstain from all communication witli tlic disaffected of tln 
country where he is accredited, as well as from every other ac 
injurious to the interests of that country; but he is not subjec 
to the same restraints with respect to countries with which hi 
sovereign is at war". (Annual register for the year 1804. (g. 600 ff.^ 
'0 3)ai> ^Ictcnfiüce in t>a Raffung A unirbe Md) bev 23ei1)aftuu4 Oiunibolb' 
biird) ben franioilWeu bevoUntddjtigren aJiiiuftei* 9ieinl)arb beni ^aiv 

388 



anglais Rumbold ä Hambonrg 
suit les memes errements 
d'espionnage et de raachi- 
natioiis qui ont deja excite 
rindignation de FEiirope contre 
les Drake et les Spencer- 
Smith, et il est evident, par 
lacirciilaire delordHawkesbury 
a la suite des complots de- 
couverts de ces deux mise- 
rables, que le gouvernement 
britannique a ose avouer et 
reduire meme en Systeme cette 



erremens d'espionnage et de 
machinations qui ont dejä 
excite Tindignation de TEurope 
contre les Drake et les Spencer- 
Smith, et il est evident, par la 
circulaire de lord Hawkesbury 
a la suite des complots de- 
couverts de ces deux mi- 
serables, que le gouvernement 
britannique a ose avouer et 
reduire en Systeme cette tac- 
tique de complots de la part 
de ses miiüstres accredites 



burgif^en (Senat rnftger^eUt uub alebann burd) Un preii6if(()en ©efanbten 
Srelberrn ». @rotc aiid) bem ^Berliner ^ofe übermittelt. !Da^ ÄonIgL 
@eb» (gtaat^arcbiv in Berlin bewabrt baifelbe in jwei nur burd) unwefenth'^e 
Äleinigfeiten oon einanberverfd)iebenen2(bfd)riften. Sn^'wimterBwieber* 
öegebenen 5lu^>iug M SÄoniteurd (uom 5. 5Wot).) erfcbeint ha^ «Mctenftutf 
burc^ 3(uela(fun^en unb ^iniufugungen offenbar in tenbentiofer Sßeife 
erbebli* mobiftcirt. 3"f ^rWd)teriing beiJ ^ergleicb^ finb W 916= 
weicbungen bciber ^erte im Cbigen bur* fetten ®rucf Dejeicbnet u^ovben. 
:Diefe(ben finb tbeihveife aud) bereite von ben ^eitgenoffen bevuovgeboben 
werben. @o fcbveibt ©rote ben 13. g^ovember au^ ipamburg: „(5^ 
erregt Otufmerffamfeit, ba§ ber im iSWoniteur uom 5. 5Wouember vubliiirtc 
^rief M 5)o(isei:2Kinifrerö von bem, auö welcfeem ber bießge franjofifrin' 
®efanbte bem (gcnat einen 5iiieiug mitrfjcilte, »vefentli* barin »erfd)icben 
ifr, ba§ in btefem bem 3Jiarfd)alI nur bie 5(rretirung be^ ^()e\)alier 
Oimiibolbt aufgetragen wirb, wenn eö in feiner 2Jiad)t wdre fid) 
feiner ju bemadUigen, unb von einem erpreflTeu 55efebl beö 5laifer^ 
barin nid)t tk Oiebe i|V'; unb ^arbenberg an ben ^onig ben 16. 9cooember : 
„La lettre de Fouche ä Bernadotte est tres differente de celle 
qui a ete veritablement ecrite et dont je joins ici tres humblement 
la copie poiir la comparaison. II est surtout remarquable que, 
dans Celle du Monitcur, le Marechal Bernadotte n'est invite de se 
saisir du Ch. Rumbold, que dans le cas oü il seroit dans 
son pouvoir de le faire, et qu'on n'a rien articule sur le 
territoire neutre sur lequel cette saisie a eu lieu, tandis que, dans 
la premiere, il est dit sans restriction que, d'apres l'ordre expres 
de l'Empereur, le Ch, Rumbold devoit etre saisi avec tous 

389 



tactique de complots de la 
part de ses ministres accre- 
dites aupres des puissances 
alliees ou neutres. Ainsi ces 
ministres sont pour ainsi dire 
constitues des conspirateurs 
et places hors de la loi com- 
mune des nations civilisees*. 

L'ordre expres de S, M. 
rEmpereupestqueMr.Rumbold 
soit saisi et que l'on s'assure 
de tous les papiers qui seront 
trouves dans la maison. Je 
vous invite en consequence, 
Mr. le Marechal, a prendre 
toutes les mesures necessaires 
pour la plus prompte execution 
de cette Operation. 

Les Communications con- 
venables se feront aussitot que 
l'operation sera terminee et 
que Rumbold avec toute sa 



aupres des puissances alliees 
ou neutres. C'est ce que 
prouvent encore la conduite 
de M. Taylor et les pieces 
originales qui existent dans 
mes mains. 

En consequence de ces prin- 
cipes nouveaux et subversifs, 
S. M. TEmpereur a fait declarer 
ne plus reconnaitre aucun ca- 
ractere diplomatique dans les 
agens anglais qui ont ete mis, 
par leur propre gouvernement, 
hors du droit des gens et de 
la loi commune des nations 
civilisees * ; il entend donc que 
M. Rumbold soit considere 
comme le serait tout autre 
individu anglais qui se livrerait 
ä des menees criminelles, et 
soit saisi s'il est en voire 
ponvoip de le faire, et que 



les papiers qui seroient trouves dans la maison. On croiroit que 
ce changement a ete fait expres pour se conserver une echappa- 

toire ete". — s^icfct ttu'nber Ua^tiw^mvtl) evWeint iebo(i) ber in ben 
andefuövten @ci)n'frftiicfen ©rote'ö unb ^arbenbcrg'ö widjt erwähnte 
Untllanb, M t>ie «Mnfang^WOrtC „J'ai des preuves materielles" in bev 
gaffung bc^ ajloiuteurö wcrfgefallen fiub. 

*) 3u ver9(e(cl)en ift öiermit ha^ jur SSeautwortung ber S^ote ^atvfe^biirt)'^ 
vom 30. 9(pnl beflimmte (uom 18. gructibor batirtc) (SivcuIarfdjrcibvMi 
^aüei^raub'^ an ble Vertreter Sranfreld)^ im Sluelanbe, wef(i)e^ ebcnfaUö 
im 3Rcniteur t)om 5. g^ovember abgcbrucft worben. Q^ bn§t bariii: 
„Vous avez Vordre de declarer au gouvernement pres duquel vous 
residez, que S. M. ne reconnaitra pas le corps diplomatique anglais 
en Europe, tant que le ministere britannique ne s'abstiendra pas 
de charger ses ministres d'aucune agence de guerre, et ne les 
contiendra pas dans les limites de leurs fonctions". 

390 



't correspondance sera dans vos 
lignes. 

(Signe) Fouche. 

i'i'- 

1 Pour copie conforme 

(signe) le Marechal Bernädotte. 

1 II sera superflu d'instruire 
i ä cet egard les agents 

diplomatiques. 



Ton prenne tous les moyens 
d'avoir ses papiers. Je vous 
invite, M. le marechal, ä prendre 
toutes les mesures necessaires 
pour arriver ä ce but, etc. 

J'ai rhonneur, etc. 

Signe, Fouche. 



3) 9?cte beS ^pambutgifd^en Senats an ben g-rei^erni 
tjon ©rote, »ireu^ifd^cn ©cfanMen beim ttiebcrfd<i^fifc|>en 

Äreife^ 

^it bem tiefften @d)mcrj jTeljt ber (Senat jTd) gcnotbigt; 
gur SGBißcnfdjaft .®r. SrceUcn^ beö außerorbcntJid)en ©efanbten 
unb beDoUntäd^tigten 9Winiflerd Er. ÜRajeilat be^ Äonigö »on 
^reufcn, ^crrn grcDljetrn Grote, einen SBorgang ju bringen, 
tt)efcf)er it)n in bic grojle S5e(lftrjnng t)crfe(jt l)at, nnb ber in jeber 
9?iirfjTd)t ^6*fl fd)mer&Iicf) ifl- 

3n ber vorigen "Siad^t (anbete ein I^efafdjentent Don gmep*^ 
^nnbert bi^ bre9l)unbert ^am franjojTfdjer Sofbaten l)eimfid) in 
ber l)icjTgen SSorfiabt, bem jpamburger 95erg, begab jTd) narf) bem 
©rinbel, befe^te ba^ ?anbI)anÄ be^ iperrn Chevalier Rumboldt, 
Charge d'affaires ©r» 91Rajeftat beö ÄönigÄ ber vereinigten 
(Staaten t)on ®rcß^93ritaunien nnb Sttant) beim 9?ieberfäd)(Tfd)en 
Ärepfe, bemad}tigte jTd) feiner ^crfon nnb einiger (Sffefren nnb 
tran^portirte il)n nad) ^aarburg* 

3^a ter ©enat (Td) in ber UnmogJidjfeit befunben Ijat, ein 
(Sreigniß jn Devljiiibern, baö nur nad) feiner Slu^fü^riing jur 
Äenntniß ber 95el)orbe gefangt ifl: fo bfeibt itjm nid)tö ftbrig, afö 
alle 9KitteI anjuwenben, bie Don il)m abl)angen, um bie grepfapng 



^) 3n entfpre*enter ®eife auc^ ben iibiigen in Hamburg reftbivenben 
auC^wartigen "iBettretern mitgetbeilr. 

391 



6 



bet ^erfon unb ber Sffefte« be^ ^errn Chevalier Rumboldt ju 
rcMamireii; unb bcr Senat bittet ©e» @rceKen^ überjeugt gu 
fepn, baß er feinen Sdjritt nnterfaßen wirb, ber in feiner 9!)?ad)t 
ijl, nm biefen 3tt)erf ju erreichen* 

P. A. Widow Dr. 



ipamburg, ben 25. Dctober 1804. 



4) S)er britifd^e äStce«@:onfuI 9{t^oIag in ipantfiurs an ben 
6ritif(|en ©cfanbtcn Sadfon in SJerlin. 

Hamburg 26 October 1804. 
Sir, 

I am sorry, as the only British Agent now here, to 
have to communicate to you a most atrocious breach of 
the laws of nations, and the neutrality of this town, com- 
mitted by the French on the person of His Majesty's Charge 
des Affaires Sr George Rumbold, who was carried off from 
his country-house with his papers early yesterday moming 
by a detachment of the garrison of Harburg in the foUowing 
manner: at half past twelve 300 men anived at the unfor- 
tified suburb called the Hamburger Berg, situated between 
Hamburg and Altona, and landed there about 250 meD, 
who were there joined by GenJ. Frere Govemour of Harburg 
(who with several officers dined the 24*J» with the French 
Minister, and supped at Altona, where he had ordered two 
carriages with four and six horses for 1 1 o'clock) and thence 
by by-roads proceeded to Sr» George's house, situated 
only half a mile from the town, and one from the landiiig 
place. The account Sir George's servant gives is, that his 
master, probably disturbed by the noise, rung for him at 
half past one, and desired him to see, if thieves were about 
the house; on his going down, two men knocked at the front- 
door, and said they had an express from Husum; S^. George 
ordered his servant to take the express in at the window ; 

3d2 



on going down the servant observed the garden füll of 
soldiers, when the door was broken open, the house taken 
possession of, and the officers headed by Gen!. Frere went 
up to S";, George's bed-room, arrested him and seized his 
papers; he requested to have time to take his linnen and 
clothes with him, which was refused, and the servant told 
to bring them after him to Harburg this morning. 

This is the most accurate account I have been able to 
obtain from his private seejetary, his servant, and the Syndic. 



I have etc. etc. 

Francis J. Jackson 
Esq. 

etc. etc. 



Edward Nicholas 

Deputy Consiil. 



5) S5er ititifcfee ©efaubte 3o(ffott an ^atb^nBetg* 

Le Soussigne. Envoye Extraordinaire et Ministre Pleni- 
potentiaire de Sa Majeste Britanniqiie, s'adresse aujourd'hui 
ä Son Excellence Monsieur le Baron de Hardenberg, Ministre 
d'Etat et de Cabinet de Sa Majeste Prussienne sur un eve- 
nement qui, par Timportance des Considerations qu'il renferme, 
ne le cede en rien ä ce que Thistoire moderne du monde 
civilise nous a fait connoitre de plus revoltant; evenement 
qui, quelqu'affligeant qu'il soit de se l'avouer, n'est point 
Sans exemple dans les Annales de la Revolution Frangoise, 
et qu'on ne j)eut quahfier convenablement qu'en se retragant 
cette epoque si fertile en raalheurs et en crimes de tous 
les genres. — Ha ete cependant reserve au premier Consul 
de la Republique Frangoise de donner ä l'Europe le Spectacle 
douloureux d'une Violation repetee des droits et des usages 

363 



8 



qui, jusqu'ä son tems, ont regle la correspondance des 
Nations. — 

II a fait enlever par une force armee dans la nuit du 
24. au 25. de ce mois le Chevalier Rumbold, Charge des 
Affaires de Sa Majeste Britannique aupres du Cercle de 
la Basse -Saxe, residant dans la Ville de Hambourg: ce 
Ministre a ete saisi sur lö territoire m^me de cette Ville, et 
de suite transporte k Harbourg en attendant qu'on dispose 
ulterieurement de lui. — 

Monsieur le Ministre d'Etat et de Cabinet est dejä 
instruit des Circonstances detaillees de cet attentat; et le 
Soussigne croiroit manquer ä ce qu'il doit aux sentimens 
de Loyaute et de Generosite qui distinguent le Souverain 
aupres duquel il a le bonheur d'^tre accredite, s'il s^efforgoi^ 
ä exciter une indignation qui sans poute se reveillera d'elle 
m^me au simple recit de ce qui s'est passe. — 

Mais le Soussigne se voit oblige par les devoirs de son 
Ministere de reclamer Tintervention de Sa Majeste Prussienne 
en Ses Qualites de Directeur du Cercle de la Basse-Saxe et 
d'Anii et Allie du Koi son Maitre, interesse comme Lui 
au maintien des Droits des Nations et de la Justice 
publique. 

Le Soussigne se felicite d'avoir recueilli, encore tres re- 
cemment, dans ses entretiens avec M. le Baron de Hardenberg, 
des assurances si positives de la Protection que la Prusse 
accorderoit ä la Neutralite et ä l'Independance du Nord de 
TAllemagne et nommement des Villes Anseatiques, qu'il puisse 
en appeler avec une confiance entiere, au nom du Roi son 
Maitre et au nom de la Loi universelle outragee dans la 
personne de Son Ministre, ä requite ainsi qu'ä la puissance 
de Sa Majeste Prussienne. — 

II reclame Tintervention de ce Monarque aupres du 
Gouvernement Frangois pour obtenir la liberatiou du Chevalier 
Rumbold, comme d'un Ministre accredite aupres de Son 
Auguste Personne; et il se plait ä croire que, sous d'aussi 
heureux auspices, on verra enfin cesser un etat de choses 
qui, longtems tolere, rameneroit les Relations des Etats de 
l'Europe aux termes des Peuples les plus sauvages. 



9 



Le Soussigne s'empresse de renouveler ä M le Baron 
de Hardenberg les Assurances de sa haute Consideration 

Berlin ce 28 Octobre 1804. F. J. Jackson. 



A Son Excellcnce 

M. le Baron de Hardenberg' 

etc. etc. 



6) 2lu8 ben SBeric^teii 8uc^ef[tt^Ä^ 
^artö; ben 5. 9iot)cm6er 1804. 

D'ailleurs les dispositions pacifiques de TErapereur 

Alexandre ne seront-elles pas changees par Tenlevement ä 
main armee sur le territoire de la ville libre et neutre de 
Hambourg du resident d'Angleterre , place sous la double 
egide et de son caractere diplomatique et de la neutralite 
de rfitat d'oii 250 Frangois Tont retire de vive force? 

Le resident Hambourgeois re^ut vendredi passe, par un 
3xpres de ses commettans, l'avis d'un aussi facbeux evenement, 
a copie des deux notes adressees par le Senat au Ministre 
le France et aux autres Agens diplomatiques qui resident 
i Hambourg, ainsi que l'ordre de solliciter avec energie par 
'entremise de Mr. de Talleyrand le redressement et la sa- 
isfaction d'une aussi etrange violation du droit des gens. 



lieber ba^ ^Jer^alten .^arbent'erg'^ in biefer Stnaelcgen^eit ftefte: (Jigen« 
bdnbige aKeinoireii be^ @taatefani(er* Surften von ^avbeiiberg, beraub« 
gegeben Don 2. u. OUnfe, ^anh I, @. 89 ff. unb bie 93eii(i)te 3Retterni*'^ 
au« SBevlin bei 933. Dncfen, Dejlerrei'cb unb gjveujen im 93efreiungefdege, 
fSai\t> % (g>. 540 ff. 

®ie SWittbeihingen £uc*e|ini*ö über bie (gdjiirre M (Eenator ^cbuUe 
\\\ 3)aiid erfd)ienen — in (Jrntangelung be^ entfprcd^enben Jc^amburgifcben 
aRarerirtU — btr Äerworbebung »ertb. 9Son einem woUjIanbigen ober 
au(6 nur umfangliiteten 9(bbru(f bei* auf bie 9iumbo(b'fd)e ^ngeiegenbeit 
beiuglicben 2)epefcben £uccbe(!ni'i> glaubte i* umfontebr abfcben ju bürfen, 
ai^ btefelben bur<b ^\^ von ber pteugifcben ^vcbivverivatrung veranlagte 
5)iiblicationberpreu$ifcben®efanbtfd)aft6bericbteaue5)arie». 1795— 1806 
benin4(bft obnebin jur allgemeinen ^enntniß gelangen werben. 

395 



10 



Le Senateur Schulte s'acquitta le soir möme de sa commission 
et m'avertit que ce Ministre se borna ä lui protester qu'il 
n'avoit aucune connaissance de revenement et qu'il feroit 
part le lendemain ä TEmpereur de la piainte et de la de 
mande du Senat de Hambourg. Le Ministre des relatiom 
exterieures disoit vrai en assurant le Senateur Schulte qu'i 
avoit ignore revenement. L'ordre au nom de TEnipereu 
a ete envoye par le Senateur Fouche, Ministre de la police 
au Marechal Bemadotte. Le lendemain, samedi, je vis 1 
Sr: de Talleyrand. II ne nie parla point de cette affaire, e 
je me garderai bien ä mon tour d'anticiper, en lui parlaii 
d'une aflfaire aussi grave avant de connoUre^ les ordres qu 
V: M: me fera donner ä cet egard. Hier le Ministre de 
relations exterieures resta ä St. Cloud jusqu'ä six heures ( 
le soir il ne se laissa point voir chez lui. Jusqu' ici 1 
Senateur Schulte n'a aucune reponse et doit s'attendre ä n'c 
point recevoir de satisfaisante. — — 



^ari^, ben 9. aJonemfcer I80-I. 

Le depute de Hambourg n'a obtenu du Minist 

des relations exterieures d'autres reponses aux plaintes qi 
le Senat a fait porter au gouvernement fran^ois pour 
violation de son territoire par Tenlevement du Chevali 
de Rumbold, si cc n'est qu'il ignoroit entierenicnt ccl 
aflfaire. puisqu' eile etoit passee par tout un autre ministe 
que le sien. C'est dans la meuie fagon que, par manie 
de conversation, il m'en a parle etc 



7) Sricbdd) aBin^cIni IlL aw 9Ja»lOle^)tt^ 

Mr: mon Frere. 
Dans un des momens les plus penibles de mon rh<. 
et, je puis le dire, le moins prevu, je m'adresse directeni< 



*) 3)ur* Srrt9*rjeld>en M nur iiuitr)ntaf)lid)e ^(uflofung bcr &'\^x< bi'ieid) 
2) ^a^ bem eoncept int ÄonfgL ©ef). (BtutUx^\\> \\\ Söerlin. 

396 



ai:^ 



11 



ä V. M. I. Ou je me suis absolument trompe sur notre 
relation, ou je ne l'aurai point fait inutilement. 

Vos troupes ont passe FElbe le 25., sont entrees sur le 
territoire neutre de la ville de Hambourg, et y ont enleve 
le C. de R., aecredite au nom de S. M. B. pres du cercle 
de Basse-Saxe et pres de moi, dans ma qualite de Directeur 
de ce cercle. 

Je me flatte qu'un zele trop prompt a mal interprete 
Vos ordres, ou du moins les a passes. Cet espoir seul a 
diminue rimpression que la nouvelle a du me faire. Meme 



[)•;• depouille de toutes les circonstances qui me sont personnelles, 
i(s le fait a produit une Sensation generale. Un territoire neutre 
tih compromis, une personne publique blessee dans son caractere, 
lii. c'est plus qu'il n'en faut, dans ces tems de crise surtout, 
i pour epouvanter Topinion. Aucuns torts du Detenu, quelqu'ils 
a fussent, n'etoient suffisans pour la rassurer; car, si la guerre 
n'est que le droit de se faire justice ä soi-meme, le droit 
des gens sous lequel on a mis les personnes publiques, n'est 
autre chose que la renonciation unanime ä ce premier droit. 
II reste contre les Ministres qui abusent de leur privilege 
iliijij un moyen, c'est celui dont V. M. a donne Texemple ä Munic. 
te^ Elle a vu alors ce que, la preuve ä la main, Elle doit 
,)„,jf attendre de la justice de Ses amis. Elle pouvoit n'attendre 
)^. pas moins de la mienne. Elle le peut encore. 
it , Mais, si teile est Topinion de ceux qui n'y ont que 

,„i, rinteret du principe et ä qui rien ne donne des droits sur 
Vos sentimens et Vos procedes, quelle a du etre ma sur- 
prise, ä moi, qui suis personnellement blesse dans la per- 
sonne d'un Ministre aecredite ä ma cour, ä moi qui, dans 
l'abandon d'un rapport que je croyois inebranlable, ai compte 
sur Vos resolutions corame sur les miennesi 

Depuis que Vous avez pris les renes de l'Etat, depuis 
que j'ai cru ä un ordre de choses assure, mes principes ne 
se sont point denientis. Cette annee surtout, leur application 
a ete fixee de la maniere la plus solemnelle. Je vous ai 
fait le sacrifice de considerations majeures. J'ai paye ä 
Votre caractere un hommage rare, en gardant l'attitude de 
la confiance et du calme, quand, ä mes portes, Vous disposiez 

397 



Hill.; 






12 



d'une force redoutable, et quand, pai'tout ailleiirs, la prevention 
Vous jugeoit sur Vos moyens plus que sur Vos vues. J'ai 
rendu impossibles d'un mot tous les plana de Vos ennemis, 
en garantissant la tranquillite du Nord, et par consequent 
la Position de Vos troupes. Je n'ai demande en retour que 
ce que Vous Vous etiez prescrit ä Vous-möme lors des 
declarations qui ont precede Toccupation de TElectorat, 
savoir Tobservation religieuse de la neutralite et de Tinde- 
pendance de mes voisins. Vous me l'avez promise dans des 
termes qui valoient ä mes yeux tous les traites. Votre 
Ministre, ä son retour de Mayence, m'en a repete Tassurance 
solemnelle, et, dans l'instant meme oü la penible nouvelle 
m'est entree, je lisois dans les depeches du mien, que jamais 
(c'avoient ete les propres paroles de M. de Talleyrand) que 
jamais je n'aurois rien ä craindre de Votre part qui m'offensat 
ou me compromit. 

Je suis compromis, Mr: mon Frere, et je le suis de la 
maniere la plus sensible. Je le suis, parceque j'ai du repondre 
de la sürete d'un Ministre accredite pres de moi, et que le 
maintien de la police generale du cercle est mon premier 
devoir comme Directeur. Je le suis dans ma relation avec 
Vous, parceque je ne sais plus la juger. Je le suis envers 
mes autres voisins, parcequ'en interdisant pour Vous ses 
armemens ä la Suede, parcequ'en declarant pour Vous 
ä la Russie que je ne permettrois point le passage de 
ses troupes, j'ai repondu par cela meme de la sürete 
du Nord. 

Cette sürete n'existe plus, et, pour que Vous soyez le 
bienfaiteur de TEurope comme Vous voulez l'^tre, Vous avez 
besoin qu'on y croye. Vous etes trop puissant pour pouvoir 
Vous passer de la confiance. Moi-m^me, je Tai perdue sans 
retour, si dans cette occasion je ne puis prouver ä l'Europe 
que toute ma polilique a repose sur une appreciation juste 
de nos rapports et sur les donnees que j'ai eues pour lire 
mieux que d'autres dans Vos principes. Le _moment est 
d'une importance trop alarmante pour n'avoir pas du appeler 
directement sur sa nature l'attention de V. M. I. Je ne 
crains pas que des considerations au-desspus de Son caractere 

398 



13 



puissent rien sur Elle. La foiblesse a quelquefois ses motifs 
pour ne pas revoquer un ordre mal interprete. La puissance 
y met son orgueil. Je Vous demande donc comme la preuve 
de Votre amitie et de Votre consideration, comme le sceau 
du passe et le gage de ravenir, comme une determination 
doMt le refus ne me laisseroit plus le moindre doute sur 
l'erreur oü je suis tombe en croyant nos sentimens 
reciproques, de donner Vos ordres pour que le Ch. 
de Rumboldt soit incessamment remis en liberte, et Topinion 
absolument satisfaite sur ce qui s'est passe. Ce sera me 
donner la mesure du prix que Vous mettez ä Tamitie de 
la Prusse et de la sagesse du Systeme que j'ai suivi. Ce 
sera surtout dejouer les ennemis de la France et tromper 
la joye que cet evenement leur cause. J'attends Votre 
reponse avec une confiance entiere, mais avec une impatience 
bien juste, et sur de n'avoir pas reclame en vain la foi de 
nos engagemens, je suis avec une haute estime et un 
attachement sincere, 

Mr: mon Frere 

de V. M. L 

le bon Frere 
Potsdam Fr: Guill: 

le 30. Octobre 1804. 



8) 9{apoIeon an ^tebrtc^ SBtl^cIm IIP. 

St. Cloud 10. Novembre 1804. 

Monsieur moQ Frere, j'ai re^u la lettre de Votre Majeste, du 
30 octobre, aujourd'hui ä huit heures du soir. — — De^premier 
mouvement, et plein de la lecture de votre lettre, j'ai envoye les 
ordres necessaires pour que, dans la nuit meme, M. Rumbold füt 
reläche, me desistant meme de toutes enquetes et plaintes contre cet 
individu. 



^) Correspondance de Napoleon I, «öanb 10, @. 46 ff. 

309 



14 

9) %ni bem fDlcmteut tiottt tl. ffte\)mUt 1804 
(20 brumaire an 13)» 

Paris, le 19 bruniaire. 

M. Rumbold, agent anglais ä Haiubourg, arröte ä une 
portee de canon des avaut-postes de Tarmee fran^aise du 
Hanovre, et conduit a Paris, a ete, par la protection du roi 
de Prusse, relacbe et renvoye par Cherbourg en Angleterre. 

Si le proces de ce digne confrere de Drake, de Spencer 
Smith, et de Taylor avait ete termino, il eüt offert des 
pieces tout aussi curieuses que Celles de ses emules'. 



9la^ ber 3(ngabe £ucc()ef!iu'^ (5lVrid)t u. 12. fßoubr.) wm* öufe Sfcotij 
von S^flpoteoii felb(l bictirt woiben. 



4M0 



geniere 3Wenftiitfe 
pr 9tMintoIi)'fd)en Slngelegenliett 



aW i t (1 e 1 M i l t 



t)on 



:^boif momn. 



(i?Ui^ bem 8ten S?anbe bcr 3^itfchrift be.^ Screitie^ für 
^amb. @cfd)icf)te @. 192—2070 



^attiburgp 1885* 



Die 6ier mitget()e'(teii 1)Dcunientc fodeii ai^ (Eradiuund ^it ben früher 
i'^ant^ 7 Qirtifel XXI biefer Seitfctrift) abgebrucften Sfcrenflurfen iinb 
jugleid) a(g »veiterer Söeleg mein.v ©arjleüung: „Die (Jntfii&rung be^ 
brittWen @efc64ft^trd$erd 9{unibo(b aii^ fetneni ^anbbaufe bei j^amburg" 
in Ä. Äoppmann*^: „<aue- ^amburgd gsergangenbeit" @. 1— 24 bienen. 



1. 9tetn^atb an SaQeptanb. 

(33eiUge yi einer 3)epef*e vom 22. Octo&er 1804.) ' 

Pour Monseigneur le Ministre seul. 

Je retiens le courrier parceque j'aurai ä vous rendre 
compte incessamment de rexecution d'un ordre que Sa Majeste 
a fait donner au Marechal Bemadotte par le Ministre de la 
Police, d'arreter M. Rumbold, cliarge d'aflfaires d'Angleterre, 
et de saisir ses papiers. 

J'ai eu le malheur d'en recevoir la confidence par M. 
Maißons, adjudant commandant, Charge par M. le Marechal 
de cet ordre. 

La difficulte de Tentreprise, Tincertitude de saisir dans 
Je m^me local la personne et les papiers, les consequences 
extremes qui en resulteront, m'avaient enhardi ä faire ä M. 
Maisons des objections et meme ä lui offrir de me devouer, 
en envoyant un courrier a Votre Excellence pour demander 
des Instructions nouvelles pour M. le Marechal, fondees sur 
les renseignemens locaux que je ferois parvenir. M. Maisons 
m'a reduit au silence en me communiquant la lettre de M. 
le ministre de la Police dans laquelle M. Rumbold, continuant 



5tug bem franj6fifd>eii «Mr*it) M fminiitttinm^ ber au^wÄrtigen 2ltis 
ge(eden()eicen. 

(192) 1 



les manoeuvres de Drake et de Spencer Smith, est presente 
comme etant hors de la loi commune, et qui est ecrite par 
ordre expres de Sa Majeste Imperiale. J'ai donne ä M. 
Maisons, de moi ä lui, tous les renseignemens que je pos- 
sedois, mais j'ai refuse de lui donner un homme h moi pour 
les informations ulterieures, parcequ' en ce moment je n'en 
connois aucun dont je sois assez sür pour une pareille 
entreprise dans laquelle l'intention du Gouvernement est 
evidemment de n'y point meler les agens diplomatiques, M. 
le Ministre de la Police en effet n'ayant point autorise a les 
prevenir hors le cas oü Ton croiroit en tirer des notions utiles. 
En attendant le resultat, je suis reduit ä garder reli- 
gieusement un secret redoutable, ä desirer le succes de 
Toperation et ä me resigner aux consequences qu'elle entrainera, 
M. Maisons etant decide ä passer outre. 



3. %ui tettt ®ci^tdbett Mtt SNaifoni an %ou6^i. 

Je fixai l'execution du projet ä la nuit de jeudi 3 brumaire. 
Le General Frere, commandant les troupes fraugaises a 
Harbourg, auquel j'avais insinue, en passant ä son quartier 
general, de se rendre ä Hambourg, s'y trouvait depuis 
24 heures. Je lui appris alors Tobjet de mon sejour dans 
cette ville et lui demandai un detachement de Cent hommes, 
nombre que j'avais juge absolument necessaire, et nous 
arrt^tames ensuite toutes les mesures ä prendre pour les 
faire arriver au point de debarquement que nous avions 
reconnu tous deux. Malgre les vents et la maree contraires, 
tout fut execute avec une precision bien rare dans ces 
sortes d'expeditioü, et ä minuit, ainsi qu'il avait ete arrete, 
le detachement debarqua sur Hamburgerberg entre Altona 
et Hambourg. La ville etant fermee, nous n'avions rien ä 
craindre du dedans. Deux voitures prises ä Altona etaient 
avec nous sur le rivage ä attendre la troupe, elles etaient 



5(u^ bem qjavifer 9^ationa(=^(r*i\). 

<m) 



de6tin<6es h porter rapidement ä la maisoti de Rumbold dix 
ou douze homraes pour la cerner et empÄcher qu'il ne föt 
prevenu du debarquement qui ne pourrait manquer d'^tre 
connu, de la maniere dont cette partie de Hambouiig est 
gardee. Je montai dans une des voitures et me rendis avec 
cette petite avant-garde ä la maison de Rumbold. En y 
arrivant, je plagai ä chaque porte et fen^tre un homme» 
J'etais certain qu'il y etait, ayant ete assez heureux, pour 
m'en assurer, d'introduire chez lui ä 4 heures du soir, 
c'est-ä-dire un peu avant la fermeture de Hambourg, mon 
beau-frere M. Weigott, jeune homme, sur rintelligence duquel 
je pouvais compter et qui, etant AUemand, ne devait, se 
presentant comme il a fait, donner aucun ombrage. Lorsque 
je pus croire que le General Frere qui conduisait le reste 
de la troupe n'etait plus eloigne, j'ordonnai ä M. Steck que 
le Mareclial Bernadotte m'avait envoye et qui arrivait ce 
süir-lä meme de Hanovre, de s'annoncer comme courrier venant 
de Toenningen avec des depeches, Un domestique vint lui 
dire de remettre ses depeches par une fentoe, je vis bientot 
par les precautions qu'on prenait que les portes ne seraient 
point ouvertes, malgre les instances de M. Steck pour parier 
ä Rumbold. J'envoyai un gendarme pour m'assurer si le 
General Frere etait pres d'arriver et pour presser sa marche 
et j'ordonnai sur-le-champ que les portes fussent forcees. 
Cet ordre fut execute et Rumbold saisi pres de son lit; je 
le lis habiller et le rassurai autant que je pus. II craignait 
beaucoup de perdre la vie. Tous ses papiers furent enlev^s 
avec le plus gi*and soin, et je puis assurer ä Votre Excellence 
qu'il n'en est point reste dans la maison de campagne. 
Mais peut-etre y en avait-il en ville. II n'a ete fait aucün 
depouillement de ceux que nous avons pris, on y ttouvera 
sürement des renseignemens precieux sur l^s machinations 
horribles du Gouvernement anglais contre Sa Majest^. L'in- 
quietude que j'ai remarquee dans Rurabold, sa peur d'^tee 
fusille, sont des preuves que sa conscience n'est rien moins 
qu'ä l'abri de reproches. 

A six heures du matin, un peu avant Touverture des 
portes, toutes les troupes etaient sur l'Elbe pour se rendre 

(194) 1* 



ä Harbourg. Si la maree ne nous eüt pas contraries, nous 
eussions pu partir ä quatre. 

Le General Frere qui, suivant les Instructions de M. le 
Marechal, devait seulement faciliter Texecution des ordres 
que j'avais regus, a bien voulu se trouver ä une Operation 
dont j'etais Charge. 

Les gendarmes et la troupe de ligne se sont parfaitement 
conduits, il n'y a pas eu le moindre desordre dans la maison. 
Le brigadier de Gendarmerie Lupin que j'ai tenu deguise ä 
Hambourg plusieurs jours, a fait preuve de zele et d'intelli- 
gence. — — 



3» 9ieitt^olb, ®cfiuibtec bec hata\>i\^cn 9?e^mWtf in Hamburg, 
an äSan in ©oo^r SKtniflet: ber augtaarttgen ^ngelegeitl^eitcn 

im ^M^*^ 

Hamburg, den 26. October 1804. 

Eene gebeurtenis van zeer buitengewoonen aart, welke 
zieh gister toegedragen heeft, maakt ter dezer plaatse de 
allergrootste sensatie, zo als ze dezelve eerlang over geheel 
Europa maken zal. Dit is de opligting van den Britschen 
Charge d'aflfaires alhier, den Heer Rumbold, door een de- 
tachement fransche trouppes. 

In den nagt van eergister op gister, tusschen elf en 
twaalf uur, landde in aller stilte een, op vier ä vyf vaartuigen 
van Haarburg overgescheept, detachement van 250 fransche 
Soldaten, op den Hamburgerberg, (het plein, welk Hamburg 
van Altona scheidt) digt by een buitenwerk van de stads- 
fortificatien, schaarde zieh aldaar en marcheerde vervolgens 
voor het grootste gedeelte, längs de stads waDen en op 
geenen zeer grooten afstand van dezelve, tot naar den zo- 
genäamden, een goed kwartier gaans van de landingsplaats 
afgelegenen, Griudel, welken naam eene soort van voorstad, 
meest uit buitenverblyven bestaande, en even voor de Dam- 



(195) 



poort liggende, draagt^ Aldaar had gemeide Britsche Charge 
d'affaires dezen zomer een huis gehuurd, hetwelk hy benevens 
eenen knegt en eene meid bewoonde. Uet was omtrent een 
nur, toen het fransche detachem^nt by deze wooning aankwam 
en dezelve omcingelde. De huisdeur wierd met geweld 
opengestooten, en drie officieren, waaronder men zegt, dat 
zieh de te Haarburg commandeerende Generaal Frere bevond 
(hy hield zieh sedert verscheidene dagen met den Adjudant 
Commandant Maisons te Hamburg en Altena op), traden de 
slaapkamer van den Heer Rumbold binnen, welken het 
geruisch reeds opgewekt had en die zyn venster geöpend 
(wanneer in de eerste plaats hem twee stemmen toeriepen, 
dat er depeches van Husum voor hem waren), en kondigden 
hem aan, dat zy hem op bevel van den franschen Keizer 
arresteerden, dat hy him zyne papieren moest uitleveren en 
him naar Haarburg volgen. De Heer Rumbold, zieh over- 
tiiigd hebbende, dat alle wederstand onnut zyn zoude, opende 
alles w^at onder slot was, liet zyne papieren doorzoeken en 
wegnemen, en volgde de officieren, welke hem in eene, met 
yier paarden bespannene koets, die zieh — benevens een 
tweede rytuig — reeds voor het huis bevond, zetteden, en 
vervolgens naar de landingsplaats reeden en de koets op 
een der medegebragte vaartuigen inscheepten. Het moet 
toen drie nur geweest zyn; maar nog om vyf uur zag men 
een gedeelte van het fransche detachement op den Ham- 
burgerberg. Ondertusschen waren de binnenwagten — men 



*) €^ fei geflattet, für ben Ijamburgifcften 2efer Im mm S^otiaen nbcx 
ble Sntfuörimg 9lunibo(b*ö na* einer JgocaUXrabition mitjutfeeilen^ 
meldte jtuar nicbt in adem juoerUffid, bo(^ nte()rere ber obigen iKngaben iw 
beilatigen ober ju ergangen geeignet ftnb. ^d^acfet^ }it)ifc&en 11 unb 
12 U6r (anbete ein Söoot mit ^Bewaffneten am qjferbeborn bei ben 
^^ranbrennereien. i^autlo^ sogen biefelben burd) bie ©laci^^iliQee unb 
an ben Äircbbofen entlang nacb bem ©rinbel, wo gflumbolb wobnte; 
t)erfpatete Slacbtfcbwarmer würben gejwungen, mitaiigeben. 3)ad ^au^ 
würbe urnjingelt, 9lumbo(b aU htm Q5ett gff?o(t, gefe(fe(t unb fort» 
gefcbleppt, unb ebenfo lautlos Uf^vtt bie Gruppe S^acbt* um 2 Ubr iur 
«anbung^ftelle jururf, o^ine hai man in Hamburg ha^ ®ering(le bemerft 
Httt. jpier würben bie aufgegriffenen «paffanten wleber entJaffen«* 
3(6 verbanfe biefe 5Rotijen ber ©efdöigfeit be^ ^errn (J. ,g). 9Bi*mann. 

(196) 



6 

weet Biet door wien eerst — van de landing der Franschen 
verwittigt geworden, welke ten eersten daarvan aan den 
praesideerenden Burgermeester Poppe rapport deeden. Deze 
laatste bescheidde den Colonel Texier, Commandant der ge- 
wapende naagt, by zieh, en tegen vier nur was het gamizoen 
op de beenen, en gedeeltelyk naar den wal gemarcheerd ^ 
Alles bleef nogthans stil; de poort wierd op het gewoone 
nur — thans half zeven — geöpend; de Franschen waren 
verdweenen, en men overtuigde zieh van de ongegrondheid 
van het zieh verspreid hebbend gerucht, dat een corps 
fransche trouppes voor de poort was en de stad bezetten wilde. 

Om 10 nur vergaderde de Senaat. Eene deputatie van 
twee van deszelfs leden begaf zieh by den franschen Minister, 
en vemam van denzelven, dat hy van het voorgevallene te 
gelyk met het Publiek was onderrigt geworden, en hem de 
gantsche zaak en de redenen daarvan ten eenenmal onbewust 
waren. Hy zeide hun, dat hy den Legations - Secretaris 
Teulo'n naar Haarbnrg zoude zenden, en na deszelfs terug- 
komst nader met hun spreeken. Hierop begaven de Ge- 
deputeerden zieh terug by den Senaat, en deze laatste deed 
vervolgens aan alle buitenlandsche Ministers de circulaire 
inhandigen, welke ik de eer heb, copielyk hiemevens te 
voegen^ 

Gister na den middag vertrokken verscheidene estafettes 
van de Oostenryksche, Russische, Pruissische, Zweedsche en 
Deensche Legatien naar Weenen, Petersburg, Berlin, Stralsund 
en Copenhagen. Gok vaardigde de Engeische Consul, in 
gemeenschap met den Heer Dertinger, (weleer Secretaris 
van den HoUandschen Minister Hartsinck alhier, thans Agent 
van den Vorst van Nassau Orange en Secretaris van den 
Heer Rumbold) eenen Courier naar Husum af, alwaar nog- 
thans op dit oogenblik geen Britsche paketboot gereed ligt. 



3n «n^i» Söeridjt au« i?amburd t>om 25» Dctober 1804, »e{*et (W im 
6anno\»erf(6eu Staatsarchiv exHUtn h^t, f^ti^t ed: ./^Dte ^acbe W ü)te 
(ber Sraiuofen) 3tttfu«ft foglei* gemeldet, unfer aRilltir ift auf bcii 
£irmplil^en nxiammüt gcmitn u. f. w/\ 

') ^ergL ®anb 7 @« 391 f» tiefer 3eitf(6r. hit ^uSfertigimg für beii 
preu^ifd^en ®efanbten. 

(197) 



Het is niet meer dan natuurlyk, dat sedert gister geheel 
Hamburg van niets anders als van een voorval spreekt, 
nevens het welke al het overige van weinig belang schynt 
te wezen. Een ieder zoekt de beweegredenen te gissen, 
welke de Fransche Magten tot eene zo ongemeene handeUng 
aangedreven hebben. Het natuurlykste vermoeden komt my 
voor te zyn, dat de Heer Rumbold zieh aan machinatien 
nog verregaander , dan die van zynen ambtgenoot Drake, 
zoude overgegeven hebben. Intusschen weet ik, dat boven- 
gemelde zyn Secretaris aan eenen vertrouweling verzekerd 
heeft, dat zyns wetens hy zieh in geenen deele met dergelyke 
ontwerpen had ingelaten, en dat men onder zyne papieren 
üiets belangryks vinden zoude. Ik moet nogthans hierby- 
voegen, dat hy tot eenen zo hoogen graad van eene te gelyk 
zwaarmoedige en driftige gemoedsgesteldheid is, dat hy niet 
alleen dikwyls de zonderlingste inbeeldingen koestert, maar 
zelfs somtyds in eenen toestand vervalt, welke tot allerhande 
gerügten over de gezondheid zyner hersenen meer dan 
eenmaal aanleiding gegeven heeft ^ 

Na tot hier toe geschreven te hebben, vemeem ik met 
zekerheid, dat de opligting van den Engeischen Charge 
d'affaires het gevolg van eene aanschiyving is, welke de 
Minister van Politie. Fouche, aan den Generaal Bemadotte 
gedaan heeft, en waarvan de Adjudant Commandant Maisons 
de overbrenger is geweest. De missive van Fouche is van 
den 18S vendemiaire, en begint met deze woorden: vJ'ai des 
preuves materielles que l'Agent d'Angleterre ä Hambourg 
suit les m^mes erremens et machinations que les Drake et 
les Spencer Smith et qu'il s'est mis ainsi hors la loi des 
nations civilisees". Hierop volgen nog eenige reflexien over 



^ud) in Un 2)epef4)en dtemdarb*^ an Xadepranb ftnben ftcb ^(nbeutungen 
über bif (^ier gef(^((berte ©emut^^DerfaiTund OlumNIb'^; unb e^ muht 
itcb ba^er, h^^ ber ^ppod)onbrifcbe ^uftanb be(felben^ welcben George 
3acffon (Diaries and letters «öanb 1 6. 275 f. unb 287) cbaiÄfteviftrt, 
nid)t au^WliefU(i^ ali M iKefultat ber SJlttAcbtund h^\ betrachten (fl, 
tDek^e Um nacb fetner Befreiung au^ ber ©efandeuWaft megen feinet 
ber franaoftfd^en (Hedierung gegebenen (S^rentoerte^ von feinen iBanb^^ 
(euten befunbet würbe. 

(198) 



8 

de nota, onlangs door Lord Hawkesbury te Londen aan de 
vreemde Ministers overgegeven, en vervolgens zegt de schryver: 
„C'est Tordre expres de S. M. TEmpereur qiie vous fassiez 
saisir la personne de M. Rumbold et tous les papiers qui 
se trouveront dans sa maison". De missive eindigt als volgt: 
„Les Communications convenables seront faites aussitot apres 
Texecution et apres que M. Eumbold et ses papiers se 
trouveront dans vos lignes".* 

Het is de Heer Maisons, welke benevens den Generaal 
Frere dien last ten uitvoer gebragt heeft, en het schynt my 
zeker, dat de Minister Reinhard van de geheele zaak niets 
heeft geweten. Ja, hy zoude welligt nu nog van de gronden 
onkundig zyn, zo hy niet gister den Legations -Secretaris 
Teulon naar Haarburg gezonden had, met eene missive aan 
den Generaal Frere, waarby hy verlangde, van de toedragt 
der zaak onderrigt te worden. Gemeide Generaal den Heer 
Teulon naar den Adjudant Commandant Maisons verwezen 
hebbende, weigerde deze laatste in't begin, hem eenige op- 
heldering te geven, zeggende, dat hy aan niemand rekenschap 
verschuldigd was, dan aan den Generaal Bemadotte, en niet 
dan na de emstlykste instantien en eenige hevige woorden- 
wisseling, liet zieh Maisons bewegen, aan Teulon een 
afschrift van de missive van Fouche aan Bernadotte, met 
eenige regeis aan den Minister Reinhard, mede te geven, 
waarby hy eenvoudig zogt, dat hy hem de gemeide copie 
toezond, die hem alles zeggen zoude. Overigens heeft de 
Heer Teulon den Heer Rumbold te Haarburg niet kunnen 
zien, en zieh alleen verzekerd, dat hy van den Generaal 
Frere ten uitersten wel behandeld is. Evenwel heeft hy hem 
nog de permissie uitgewerkt, van eenen brief aan zyne vrouw 



^) 9SgL Un öenauen S©ort(aut M S3nefe^ von ^oiicfee 35anb 7 biefer 
3eitf*r. @. 388 ff. 9ieiiil)o(b citirt offenbar nur au^ bem ®ebad)tni^, 
wa6 il)m ber franj6ftfcbe ©efanbte ober m ^amburöiWer ^pnbiciiö 
mitgetöeilt tatte. 3iud) ij^m fft e^ ntcbt entgangen, U^ bfe Raffung, 
in welker ber ^rief fpäter tnt aJloniteur (vom 5. öcovj a&sebrucft 
warb, cxiiblid) von berjenigen abwich, we(*e juvor tn ipamhirg begannt 
geworben. (®epeWe SKein^olb*^ vom 13. !ycov. 1804 im nfeberWnbifc^en 
(Kei(6^ar*iv). 

(199) 



9 

te mögen schryven, die zieh in Engeland bevindt. Op heden 
is de gevangene naar Hanover getransporteerd. 

Gister avond heeft de Senat eenen Courier aan den 
Generaal Bernadotte afgezonden, en de Minister Reinhard 
heeft, op verzoek van eerstgemelden, met die gelegenheid 
ook aan den laatsten geschreven; dan deze demarche zal 
natuurlyk vrugteloos zyn. Heden morgen heeft voorschreven 
Minister den onlangs van Copenhagen teruggekeerden Courier 
Letu, welken hy hier gehouden had, ten einde de conventie 
wegens de geldleening van M. Bs 600 000 aftezenden (con- 
ventie, waaraan gevallig juist gister morgen de laatste band 
gelegd is) naar Paris afgevaardigd. Aan den Senaat heeft 
hy de raissive van den Minister Fouche medegedeeld. Hy 
schynt over de gebeurtenis zeer aangedaan te zyn. Hy is 
het niet, die zieh in het geval bevonden heeft, om aan zyne 
Regeering die informatien nopens den Heer Rumbold te laten 
toekomen, waarop de overtuiging van de Minister Fouche 
steunt. Dan wat hier overigens van zyn möge, zo moet het 
beperktste vemuft inzien, dat de ongemeene maatregel, door 
de Fransche Regeering beraamd, andere redenen heeft als de 
openbaare, en een gewigtiger doel, als de gevangenneeming 

van eenen enkelen diplomatischen Agent. 

Heil en eerbied 
Reinhold. 



*♦ Slttffii^ ^at^enberg'S über ixt \>m ^rcufen anla^li^ ber 
Gtttfu^ruttfj Slumbolb'ö einjttfcblarjeube ^oHtit 

(3)em Äoiu'g Sriebricb üßi(l)e(ni Hl. am 30. Dctober 1804 in «potöbam 
tjorgetrageii.) ^ 

3n eben bem Slugenblicfe, tt)o ber 9tuf|Tfcf)e Äapfer ©r» Äonigf. 
9KajeRat aSermirtelung annimmt, um eine 2(u^fö^nung jwifcfjen 



^) 9la(fe ber ei9en()d«bigen öcieberWrift i?arbenberd'd im Äonidl. ®et). 
@taaW=<a[r*it) ju iöerliiu ^U ^nMtiaimU blefed ^tuffa^ed i\\ 
^arbenfeerd'd 2)lemo(ren (0lanfe,3)cnfn)urbigfeiten ^arbcnberg'd 95aub2, 

(200) 



10 

3tuf (anb iinb granfreic^ ju bewirfen, bxot^t ber unglörflicl^e Sorfafi 
mit bem englifd)«! Charge d'affaii'es in jpambiirg ber Stutze 
im 9forben bie großre @efa!)r unb compromittirt infonber^eit 
ba^ biö^erige Neutralität^ j^Spjiem ^reujfen^ auf^ Sleujferlle. 
©id)er^eit unb Unabbängigfcit, @l)re uub gegebene* SEBort ftnb 
burd) einen unbefonnenen ®d)ritt SSonaparte'* auf* ©piel gefegt, 
ber ftd) mit einer guten $c(iti{ gar nid)t ))erein6aren (a^t; tt>ei( 
er ba* ermftnfdjtefle 5KitteI ifl, ba* gu fcemirfen, »onad^ (gngtoiib 
fo eifrig tract)tet, ber unerftärbar »äre, wenn nid}t täglict) metjr 
©ett>eife vorlagen, t>a^ ber burd) &lüd unb ©tolg, fo »ie burd) 
flete* 5Rad)geben unb ed)meid)efe9en aufgeb(afene ÜRann gtaufct, 
ftd) allen Eingebungen feiner ?eibenfd)aften ol)ne S^djen überlaffen 
)U bürfen* 3?a* Sufammentreffen biefer Umftanbe i(l fel)r uns? 
g(ucf(id)^ benu wenn g(eid) bie S3ebingungen^ n)e(d)e ber ^'a^fcr 
3Heranber einer SßBieberüereinigung mit granfreid) unterlegt, Don 
ber 2(rt (Tnb, baß baüon ein günflige* SKefuItat nid)t leid)t gu 
erwarten wäre, fo bot bennod) bie bfojfe Unterl)anblung barüber 
fd)on ein weite* gelb bar, im einen aSrud) itüi^djen beiben 9Räd)ten 
ju üerl)üten, bie ®emütl)er ju befänftigen, am @nbe bod) t)ieHeid)t 
bie tlu*fol)nung ju Staube gu bringen unb mittlerweile bie 9?ttl)e 
unb ^reuff!fd)e SReutralität gu erhalten* 

25er Vorfall mit bem (5l)eDalier SRumbolb ifl (laat*rec^tlic^ 
genommen ärger, al* ber gu @ttenl)eim, weil eine 6ffeutlid)e ^erfon 
auf ?feutralem S3oben mit gewattfamen SWaaöregetn unb @inbrud) 
arretirt i(l; er \)at leiber bie unmittelbarfle S5egiel)ung auf 
©e* ÄonigL 9[)?aje(lat, ba ber Sl)eüalier bei Jpod)(ibeuenfelben al* 
Ärei*au*fd)reibenbem gürflen be* 5Rieberfäd)pfd)eu Äreife* accre^ 
bitirt i% in eben t>em Greife gefd)al)e, wo Jpod)biefelbett uad) ber 
SSerfaflfung 5Rul)e uub ©id)erl)eit gu t)anbl)aben üerpflid)tet finb, 
in bem Z\)tik Deutfd)lanb*, tem ©e. 5Kaje|lat feit fielen 3a^ren 



®. 89—94) (ajt ben au§erorbent(id) (barafterift(f*en crften Xbeil — 
etwa ein Drittel M fangen — unberurffic^tigt, wd&rcnb fte ba^ UeDrige 
getreu un^ metfi: nur unter formeller ^bweicbund vom Original mebergirbr. 
^ro^ be^ (enteren Uniftanbe^ bürfte in '2inbetra(i)t ber großen Gebeut* 
famfeit be^ Documenta ein vodiUnbiger unb wortgemager ^bbrucf 
beifelben an biefer ^teQe ntcbt unangemcifen erfc^einen. (iBon un« 
erDebl{(l)en ^(einigfeiten abgefel^en ifl bie @(()reibmeife ^rbenberg'* 
betbel)atten.) 

(201) 



11 

Sitten 6efoiibcten @d)U^ offentfidy angebellten faffen unb gugefagt 
I)ii6en» Unmögtid) fonnteu ^öcf)»lbicfe{6en fd)on an (Td) eine fofd)e 
SSefeibigung l)inge^en faffen, oijnc Sljrer Sfßiirbe unb ber Stirer 
üRonard)ie ju nal)e ju treten* Stun fommt aber nod) ^inja: t>a^ 
fott>ol)t ber ipof, abfeiten beffen ber (5i)et)alicr Stunibolb accrebittrt 
ifl V ^I^ ^^^ (Btaat, te^en 9?entrafitar unb Territorium gewaltfam 
angegriffen irorben', bie .^ülfe gr. Äonigl. ^aU^ät Drbnungö^ 
mäßig redamiren. 3d| l)a6e 6i0t)er ber aSerl)äItnifle mit 5Kußfanb 
gar xxi(i)t ertioäljnt. @elb|l ol)ne 9tüdf[d)t auf biefc, n)ür^e e^ 
mir mit ber nott)n>enbig ^n erl)a(tenben Signität unb Unakt)ängigfeit 
unt>erein6ar fdjeinen, anberö ju Ijanbefn, af^ e^ jene Serl)aftniffe 
erforbern. ®ie bejtarfen aber aKerbing^ t>ic 5Rotl)tt)enbigfcit fel)r, 
entfd)eibenbe unb fefle ÜKaaöregeln ju uel)men, unb biefe^ n)äre 
meinet @rad)tend ber gall, baö neueftc Übereinfommen mögte 
gefc^toffen genoefen fepn, ober nid)t. Se^t binbet Se» ÄonigL 
üyjajeflät frei)[id) ba^ fei)erfid) gegebene ©ort, aber idj glaube 
eö bod) fiir ein ©Iftrf Ijaften ju fonnen, bag bie Übereinfuhft 
ejrijlirt'» Iser gaM i(l fi'ir ^reuffen ba: ^id) entmeber mit fSußlanb 
ober mit granfreid) ju mtim^en. ©äre er ol)ne jene Ueber^^ 
einfunft entflanben, fo ȟrbc bie ?agc nod) n^eit bebeuftid)er 
gemefen fepn : Sie ffdjert »enigfien^ iooßfommen »on einer ©eite, 
bie »eit gefabrlid)er nad) ber ?age ber ?anber unb ber ®renjen 
ifl afö bie franj&(ifd)e, jTe gemäljrt einen mad)tigen 53ei)flanb unb 
b«rul)ct auf $£rcue unb (Glauben unb ber perfönfidjen greunbfdjaft 
eineö gfirflen, beffen 6t)arafter bie größte Stdjtung üerbieut* 
?lbjtttt>enben »ar biefe Uebereinfunft nid)t, oljne ba^ t)Od)(lc 
9Wi^trauen unb tt)al)rfd)einlid) aSerbinbungen mit anberen (Staaten, 
ia in ben feitbcm eingetretenen öonjuncturen bie nad)tl)ei(igjlen 



^s^L bie 9cOte bee britifcfeni ©efaitbten S^^fon an ^arbcnberft ^anb 7 
biefer SeitWrift @. 393 ff. 

*-*) 3>er bambuvgifcbe 6pnbicu^ »on ©ieneu l)atte am 25. Dctober im Spanien 
M 6enat^ an ben preugtrcben (^efanbten beim niebevfacbftf(i)en Greife 
ba^ @efiicb gerichtet/ ha^ berfdbe ben ^onig von 9i-eu§en um feine 
iBemenbung für tU 33efreiun9 Oiumbolb'^ an9e()en mocbte. ©efanbtfcbaft^s 
95en(f)t M Sreiöenn von ®vote \)om 26. Dctober 1807. 

') 2)er itert bev angejogenen Uebereinfunft ift neuerbingd gebrucft M 
F. de Martens, Recueil des traites et Conventions, conclus par la 
Russie avec les puissances etrang^eres T. VI. ©. 341 ff» 

(202) 



12 

®cl)titte, Ääffe witb ^(bneigung an bie ©teKe ju fe^eit. äöad 
man V)on einer aSerbinbnng mit granfreid) nnter ben gegenwärtigen 
Umflänben jn erwarten l)a6en wiirbe, bebarf feiner weitfanftigen 
Sln^einanberfe^ung» ^SWnn bvaud)t nur nuf beffen Mürte, ^^(Ximenf 
^leapoltd, Scita\)teti n. f. tu. [gii] bilden, ^rcuffe«« SWad^t tfl gtvar größer, 
aber bcitnoc^ iviirbc pe feine ^d^u^njel^r gegen bie iibelen gofg'en abgeben, 
bie eine 33erbinbung mit einem SlUiiiten ncid^ fid; gleiten miipte, ber nur 
feine ttjeit (tu«fel;enbe 3^Pt^e i?or 3lugen l;at, nur fon?eit l;e(fen nnb 
fd)ü^en tt)üvbe, aU jene mit beförbert miirben, unb man feine "Xxiximp^^e 
fid}erte, in beffen politif felbfi ^^vactate Sajoleried pnb, um einen äugen* 
blidlid)en Qtotd ju erreid^en. giir fold^e crflärt man je^t bie Slrtifel, 
auf bie 9^u§lanb fid^ be^iel^t, unb bie ®e\6)iä)k ber Unter^anblungen 
mit granfreic^ feit bem Safeler grieben fon?ol;l, al^ bie legten ©erid^te 
be^ 9)?arqni« Sucd}efini entl;a(tfn un^ät^Iige unb neuere Selege, n?ie 
fc^tvanfenb nnb mit Söiberfpriid^en tjerfniijjft bie 33erpd^erungen unb btc 
fe^erlidj^ften 3"f<^gen granlreid^^ ftnb, 

©elbftftänbig bie 5?eutroHtät gegen 3ebcrmann erljialten, iväre 
atterbingg baö fd)önjte, n)ol}ltl()ätigfte, bem ^erjen ©r, Äönigl. SWajicftat 
angemeffenjte ©^ftcm, 3d) frage aber, ob ba^ möglid), o^ne bie ftär!fte 
allgemein jte ?5emaffnung unb Slnftrengung möglid^ fe^? 9?ad}bem man 
bie granjofen in baö ^anni)öcrifd)e gelaffen, ttjo täglid^ neuer Stoff ^u 
^äfele^en unb unangenel)men Di^cufftonen mit granfreid^ felbft nnb 
anbern 9Wäd)ten entfielet, gelui« nic^t. S3i^f)er gliidte e«, ^jteUeid^t ift 
e0 nod^ mijglid), bo^ Oetottter ab^uioenben, aber id^ l^ege bie tnnigfte 
Ueberjeugung, bafe ber 3eit)>unft ge!ommen ift, n?o e« nur mittelft nad^* 
briidlid^er SJlaa^regeln gefd^el^en fann. Söenn gleidb man bie Hoffnung 
nod^ näl^ren fann, burd^ fold^e in Stulpe ju bleiben, fo ttjcire e^ bod^ 
Sciufd^ung, mit ©ic^erl^eit barauf gu red^nem Ärteg fann aKerbing«*bie 
golge fe^n. ®e, ÄijnigL SWajeftät ^aben aber aldbann bie berul^tgenbe 
Uebergeugung, bog er unöermeiblid^ tt>cix unb S^nen abgezwungen tourbe» 
^ßd^ftbiefelben biirfen bann auf ben SSe^fall unb ben SWut^ 3^^^r brauen 
SRation unb 5lrmec red^nen unb pnb n?al)rfd;einlid^ ber gel^, an bem 
bie ungel^euren ^lane S3onaj)arte^^ fd^eitcrn» 9lad^bem alle« gefd^el^en 
ift, um bie SBoblt^at be^ Srieben^ ju cvl^alten, luirb e« ber Sßeiöl^eit 
®r. SWajieftät ni^t entgelten, ba^ eine gu Weit getriebene 9lac^gtebigfeit 
felbft be9 3^ren Untertl^anen unb ber Slrmee leinen guten Sinbrud mad^en 
tvürbe, unb be^ Sonajjarte loirft fte ju^erläfPg gerabe ba« ©egent^eil 
i)on bem, n?a« man beabpd^tigt. ©ein eigener Sruber 3ofepl^ giebt 
barüber nad^ bem legten gel)etmen SJertd^te be^ SWarquid Sucd^eftni bie 
befte Se^re, inbem er bem Sa^fer gefagt ju l^aben bel^aujjtet: „qu'en 
„voulant toujours s'agrandir et surtout en subjugeant la Hollande, il 



^on l)ier an wirb ber 3nl}alt tiefet 5luffa^e^ in y:>arbenberg'6 2Äemoiren 
finng^^treu wiebergeaeDcn. 

(203) 



13 

„forceroit le Roi h. se mettre de la partie avec les Ennemis de la 
„France, sous peine d'6tre tot oii tard la victime de ses 
„complaisances trop prolongees". 9ln}JOleon^^ ^Ifl'nc Ciuf gon^ 
3trtlien, auf ^oKanb er|)eHen öu^ jenem Sendete. i)eutf(ij)(anb toixh, 
mm bfl« ®U\d t^rt begiinfligt, grtrt« nud; an bie Sle^be fommen» 
SWir fd^eint burd^rtu« nnr bie ^hnnaiht jnjtfd^en Untemerfung unter 
tiefe 5^Iane, (£nt3n)e9ung mit 0lu§lanb unb 3SerIufl ber Sld^tnng unb be« 
3utrauen0 — ober einem Serfal^ren unb einer ®px<iä)t übrig jn fe^n, 
»obur-d^ "oitUtiä^t Ärieg l^er^orgebradjlt, möglidj^er SBeife aber aud^ nodji 
bie S^ul^e unb ba« 9leutra(ttätg*@9flem allein mit ®id^er()eit unb Söürbe 
erhalten Serben fann» X)ie erjle miirbe ben flrieg, fo t)iet id^ einfe^en 
fann, unfel^lbor unb unter tveit ungünftigeren Umftcinben öeranlaffen» 

Der Äa^fer SRajjoleon fe^t entmeber einen SBertl; barauf, ^reuffen 
nici)t jum geinbe gu l^aben unb ben Ärieg nid^t nad^ 9lorben ju fpiefen, 
ober e« ijl \f)m gleidfjgültig, ja er rt^önfd^t e^ fogar« S^ ftnb 'oieU 
®riinbe für ba^ (Srjtere, unb alle ©d^ritte, bie biefem S^flem unb ber 
5?cutralität be« 5?orbenö entgegen finb, ber le^te nid)t aufgenommen, 
fd)etnen blo« folgen feine« 3"^^^"«""« auf bie 9tad^giebigfett ^reuffen« 
^u fe^n* 3fl biefeö, fo tft, um biefe 9leutralitcit ^u ftd^ern unb ben 
firieg too mögltd^ nod^ ju t)ermeiben, fein anbereö SJlittel, aU bie 
»oUfommenfte Überzeugung be^ t^m lj)eröorjubringen, ba^ jene ^aä^^* 
giebigfeit nun ein Snbe l^abe, unb ba§ man fid} in bem 5^11 befinbc, 
nud) ernflUd^ gefonnen fe^, bie SBerbinblid^feit, bie Slul^e im n8rblid)en 
Deutfc^lanb ^u erl)alten; meiere man öffentlid) unb fe^erlid^ nid)t nur 
gegen il^n, fonbern an6) gegen Rubere übernommen, treu unb mit 9lad^brudP 
jtt erfüllen. 

2Weine0 (Srad^ten« tt)äre ©tufenhjeifc ju üerfabren unb il^m bie 
^^ür offen gu laffen, ©einen auffallenben V'^'^'^^'f^c" gelS)ler loieber gut 
5U mad^en, it?enn e« i^m fein ffi^rgeij nod^ irgenb erlaubt. 6« mü^te 
bol)er \)ollfommene ©enugt^uung unb ®id}erl)eit für bie 3wf"wf^/ ^wd^ 
35efre9ung M St)eöalter 3flumbolb geforbert ttjerben, am bepen in einem 
fefte«, jebod^ nic^t bro^enben ©d^reiben ®r. Äönigl. 5Waje|tät, bamit 
alle bij>lomatifd^e S3erä'nberungen t)e« Slu^brudP« entfernt toürOen unb bie 
(Sroffnung gleid^ unb unmittelbar an ben Äa^fer felbft fomme. Die 
offene unb gerabe ©prad^e, n^eld^e bie ^^olitif ©r. ÄönigL SWajeftät 
angemeffen ifl, mü^te bartn l^errfd^en. 

3jl trgenb gu ertoarten, ba^ SSonajjarte ben grieben im 9lorben 
er^)alten ttjitl: fo toixh biefer ©dbritt toirfen. äBäre biefe« aber nic^t 
ber gall, gäbe er blo« ber 0led^tl^abere9 unb bem Si^rgei^ unb £)e«* 
pott^mu« ba« ®el)ör, fo ma're bod^ no6) ein jmeiter übrig, meld^er nod^ 
nid^t ofenbar firteg träre. 2Äan mü^te fobann erflären: bidl^er l^abe 
ber Äijnig mit t)ollem Sßertrauen bie franjijfifd^en 3:rupjjen im S3efi^ t)ön 
^annoöer unb fo ju fagen ntitten in ©einen eigenen ^tacikn gefeiten, 
»eil er auf granfret(^« greunbfd^aft, bie Slefpecttrung ber SReutralen 
Serl^ältniffe unb bie »telfälttg erhaltenen 33erftd^erungen gered^net l^ätte. 

(204) 



14 

2)ö btefe« cihtx bcr gatt ntd^t ffi;, fo muffe (St baröHf bringen, bo^ 
man $(inno\)er unb ben beutfd^en Soben rjcrlaffe, unb njerbe fold^enfall^ 
twebrr Ävieg mit granfreic^ anfcingeu, nod^ bulbcn, bo§ bie Stulpe im 
nörbh'djen Dcutfd}lanb burd^ irgntb 3fmrtnb geflövt toerbe :c, jc. gre^lit^ 
ift nid^t gu miiSffitncn, ba^ bicfe SrHcinmg ben Äricg toal^rfd^einltci^ gut 
golge l^aben ttJiirbe, ober mau gewönne »enigpend 3^^^* «nb mönci^e 
Segebeul^ett fonnte bie Snge ber £)inge üercinbern. (Sine ^an|)t*grage 
tfl immer: Sfl e^ rätl^lid^ unb notl^njeubig, bie »orgu«fl>menbcrt bi^)lo* 
matifd^en ©d^rttte j[e^t gleid^ mit milttairifd^en SWnadregeln gu unter* 
fhi^en, ober tt?ann n?irb btefe ^lotJ^menbigf eit eintreten? 

3d^ l^alte eö fiir nnnad^Iäff(i§e 5^fltd)t, meine unmaodgeWtd^e 
äWepnung l^ieruber ber aller^öc^flen Prüfung unb gntfdieibttng gn 
unterwerfen. 

Stile« fommt barauf an, Sonaparte gu überzeugen, baß bie @j)rad)e, 
toeld^e gefiil^rt wirb, bie grud)t eine« fcfien unwanbelbaren Sntfd^luffe« 
fe^, unb (Bio) üor r(i\6)e\\, fel)r miigltd^en SWaa^regeln gn pd)ern, bie ben 
9iad^tl)eil mel;rerer Verlorenen Satatllen mit fid) fnl^ren Würben, unb bie 
©ouaparte auöfül[)ren fann, tnbem faum bie 9lad;ri(^t bayon bi« gu und 
lommt» 9^u^Ianb bringt feljr nad;brüdP(id^ auf Slrmirung, begiel;t &ä) 
auf ben gang beutlid;en casus foederis, ffiirb man nid^t ba« größte 
9Ki«trauen erregen. Wenn man gar nidijt« tl^ut? SBerben wir nid^t um 
eben fo \>icl weniger auf ^ülfe an 5!}}annfd)aft unb Seben^mitteln redjnen 
bürfen? Der SiuWuvf: bnfj man buni^ eine militairifd)e Demonflration 
93ona).iarte proöociren werbe, bie 5lrmec be« ©enerafö 5Warmont gleidj) 
vorrüdPen gu laffcn unb anbere ©d)rittc gu t^un, fd)eint mir baburd) 
inel von feiner ilraft gu i^erlieren, ba^ man biefeö ol^nel)in fel^r leidet 
ri^ürt, unb bag eö t>tel wid;tiger fev), fid) nid^t untfjatig ber ®efal)r 
blü« gu flellen* 3d) würbe bal^er nntertl;äntgfl anrat^en, gleid^ be9 bem 
erjten ®d)ritte ^Inftaltcn ju treffen, bie @id)crl^eit gewährten, ben (Sr- 
Härungen 9?ad;trudf gaben unb S^uf^tanbö Erwartungen üorerjt entfpred^en 
fönnten. ^cin mü^tc erf(a'ren, ba§ fte feineöwegö gegen granfreid) 
geridS)tet wären, ba man l^offe, burd; (Erfüllung beö (J3eforberten ba« 
freunbfd;aftlid^e 53ernel)men gefiebert jn fcljen, aber gegen 3ebermann, 
ber ba« 9feutra(tta't«*©9(lem 8r. ^i)nigL SWajefiät jtiiren wolle, wobei; 
bie »?)ä'nbel mit (Sc()Weben unb SJu^lanb felbj^ bie beflen ®rünbe mit 
an bie J^anb geben, ffienn be« Äi^nig« SWajeftät je^t bamit anfiengcn, 
blo« bie beurlaubten i)on ben 2Beflpl;äIifd()en ^Regimentern an^ ben 
^rotjingcn felbfl einberufen gu laffen, bie fonfl im gall eine« Slngrtff« 
loerloren fein würben, wenn ^öcftflbicfclben gerul^cten, ben »Öergofl i>on 
33raunfd^weig fd()leunigjl gu fid) gu berufen nnb bann burd^ bie <Staat«* 
SJiinifter von 33o§ unb üon Singern unb ben (General üon Oeufau iti 
(Sonferengen, bie Sluffel^en erregten, mit ®r. Durc^laud^t in ^otdbani 
bie ni>t][)igen ^lane fe|lfe^en liegen, fo Würbe ba« fd^on SBiele« wirfen 
«nb bie ollenfall« notl^Wenbige Slrmirung ber tBefijj^älifd()en, ^a^he^ 
burgifd^en, S^urma'rfif^ien unb 'JI>ommerfd)en 2:rup^)en^ bie m^n irrt 

(205) 



15 

^iiMtco aM entfd)ieben ö«itel[>meit milgte, befd^Teimtgrit» 35tf letbige 
iijeurung unb ber SWnngel an gebend «S?itte(n pnb gtrör ein groffed 
i^mbernid, tnbeö mürbe ba« Dbj'ect bod^ nid^t fo betrcid^Hid^ . fe^n, [o 
lange bte S^egimenter tn ben ©cirnifonen blieben. 2)od ®elb Wehe im 
?anbe unb fI6f[e gnm Jl^eil mieber in bie Sömglid^en Soffen. 5lnf afle 
pile Knnte e« nid^t beffer angfh?enbet merbenr M hjenn burd) biefe 
yiaa^xe^eln ber Ärirg nod^ obgutoenben tvcire» Stu^lonb mü^te erfnd^t 
tPfrben und feine ^nfen unb ©renken in Slbfid^t auf bte Äorn^Bwfwi^t 
ja öffnen, nnb mon mii§te »on ben ergriffenen SWaadregeln ben bejlen 
©ebraud^ mad^en, um barjutf)un, ba§ man (Seine 3Jerbinblic^feiten erfüUe. 
Dfinnemarf, Sac^fen unb Reffen mürben auf bie Sage ber ©ad^en auf* 
merffom ju mad^en fe^n. 

Serlin, ben 30. Dctober 1804* ^arbenberg. 



5* ^rotefi bct britifc^en dtegierunft bei ben 
ouSttidttigett §dfen. ^ 

. Sa Majeste a re^u la nouvelle d'une violence sans 
exemple commise ä Hambourg en la personne du Chevalier 
Rurobold, Son Ministre aupres du gouvernement de cette 
yille, lequel a ete saisi dans sa propre maison pendant la 
nuit du 25 octobre par un detachement de soldats frangois 
et enleve avec les archives de sa mission. 

Apres les preuves reiterees que la conduite du gouver- 
nement fran9ois a fournies de son mepris absolu pour toute 
Obligation du droit des gens, Sa Majeste ne peut etre etonnee 
de l'exces d'un pareil outrage sur le territoire d'un etat 
faible et sans defense. Mais Sa Majeste se doit. non seulement 
ä Elle-m^me, et ä la ville respectable et infortunee dont les 
droits sont le plus immediatement attaques, mais Elle doit 
aussi ä Ses relations avec le reste de TEurope, et a la 
dignite de toute Puissance qui conserve encore le desir et 
les moyens de maintenir son independance, de ne pas diflferer 
un instant sa protestation solemnelle contre une agression 
aussi atroce. 



*) S^acb ber ^Infage eine^ Q3er((bW be^ bannot)erfd)en ©efanbten beim 
furfdcbfifcben ^ofe vom 26. ^e\>. 1804. (^taat^arcbiv in ^anno\)cr.) 

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i6 

S'il etoit possible qu'un pareil attentat devint plus 
insultant et plus effrayant encore, ce seroit bien par l'expli- 
cation qu'on apprend y avoir ete donnee par le Resident 
frangois ä Hambourg, savoir qu'il avoit eu lieu ä la suite 
d'un ordre adresse de la part du Chef de la Police de Paris 
au commandant des forces frangoises en Hanovre. 

Sa Majeste s'assure qu'il n'y aura pas sur le continent 
une Puissance qui puisse rester insensible aux suites d'une 
mesure qui, par son principe et son exemple, menace imme- 
diatement toutes les cours qui pourroient se trouver ä la 
portee des armes, frangoises, et qui tend en m^me tems ä 
la destruction des droits sacres de tout territoire neutre, 
ä Taneantissement des Communications usitees entre les etats 
independans et ä l'extinction des privileges des Ministres 
diplomatiques reconnus et respectes jusqu' ici dans tous les 
siecles et parmi toutes les nations. 
Downing-Street 
Nov. 5 1804. 



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